Leitfaden Konstruktiv Kleben
Hinweise zu den Besonderheiten einer klebegerechten Gestaltung von Verbindungsteilen
Konstruktiv Kleben 4. Teil
Für konstruktive Verbindungen kommen grundsätzlich verschiedene Klebstoffarten in Betracht. Am häufigsten werden dafür Reaktionsklebstoffe (1- oder 2-komponentig) eingesetzt. Diese haben eine Gemeinsamkeit: sie sind im Anwendungszustand flüssig bis pastös und erreichen ihre Festigkeit erst durch eine chemische Reaktion. Dafür wird eine mehr oder weniger lange Zeitspanne benötigt, in der die Fügeteile in ihrer Lage fixiert ruhen müssen bis die gewünschte Weiterbearbeitungsfestigkeit erreicht ist. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn die Verbindung konstruktiv so gestaltet werden kann, dass die Teile nach dem Fügen in ihrer Lage bereits fixiert sind. Bedenken sollte man auch den Zusammenhang zwischen der Härtezeit und der Verarbeitungszeit. Wenn nicht warm gehärtet werden kann, sind kurze Härtezeiten nur mit einem schnell reagierenden System mit entsprechend kurzer Verarbeitungszeit möglich. Die Auswahl des richtigen Klebstoffes für einen konkreten Anwendungsfall ist sehr komplex und erfordert viel Erfahrung.
Fazit
- Als Verbindungstechniken kommen Klebeverbindungen immer häufiger zur Anwendung
- Die konstruktive Gestaltung ist für die Haltbarkeit einer Klebeverbindung elementar
- Die Komplexität einer Klebeverbindung erfordert das Gespräch mit einem Spezialisten
Inhalt
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